Es ist kein Geheimnis: Der Stress im Alltag nimmt uns oft die Lust an der intimen Zweisamkeit! Bei vielen Paaren schwindet die Begierde aufeinander zunehmend. Kaum knistert´s, ist man schon eingeschlafen. Ist man bereits länger ein Paar, spielt natürlich auch die eingespielte Routine des Zusammenlebens eine Rolle. Wie kann man diese Lustlosigkeit allerdings wieder vertreiben und wieder mehr Sinnlichkeit ins Beziehungsleben bringen?
Schon in der Antike dürften Frau und Mann manchmal lustlos gewesen zu sein, sodass für das „Anheizen“ die verschiedensten Mittelchen ausprobiert wurden. Zahlreiche Pflanzen und Pflanzenstoffe, Kräuter und Früchte sollten die Gefühlswelt zurück ins erotische Feld rücken und wieder Lust auf die körperliche Liebe machen. Diesen Mitteln aus der Natur werden auch heute noch aphrodisierende Wirkungen nachgesagt. Während man z.B. von der vielbesungenen Alraune (Mandragora officinalis) besser die Finger lässt – sie wurde früher als halluzinogene Droge verwendet und ruft schwerste Nebenwirkungen sowie irreparable gesundheitliche und geistige Schäden hervor – gibt es weitaus weniger gefährliche Nahrungsmittel aus der Natur, die antörnen sollen:
Die sexuell anregende Wirkung all dieser Früchte, Knollen, Pilze, Gewürze und Muscheln ist zumeist nicht wissenschaftlich erwiesen. Vor allem aber muss man bei der Dosierung vorsichtig sein. Denn wie heißt es so schön: Die Menge macht das Gift! Auch bei scheinbar harmlosen Lebensmitteln kann eine Überdosis durchaus auch negative Folgen haben.
Hat man bereits ein deftiges Mahl mit ordentlich Pfeffer, Muskatnuss, Zwiebeln und Petersilie zu sich genommen, kann man sich zusätzlich mit stimmungsvoller Musik behelfen. Studien zufolge kann Musik die Sexlaune steigern. Kerzenschein in der ganzen Wohnung oder zumindest im Schlafzimmer macht – vor allem Frauen – immens schwach.
Ein neues Negligé und begehrliche Blicke bringen wiederum den Mann zweifellos auf Touren. Kommt er nun auch noch frisch rasiert, gekämmt und mit einem sanftem Männerparfum am Körper auf die Dame zu, dann hält die beiden wohl nichts mehr!
Will man das gemeinsame Liebesleben in einer Beziehung töten, so braucht es nicht viel. Ein Mann, der ungewaschen und unrasiert ins Bett steigt, hat wohl noch keine Frau auf die Idee gebracht, mit ihm heißen Sex haben zu wollen. Umgekehrt wird die Gurkenmaske im Gesicht, die Brille auf der Nase und die unrasierten Beine der Bettgenossin wohl nur bei sehr abgestumpften Mannsbildern Lustgefühle hervorrufen. Mundgeruch verflüchtigt sich übrigens mithilfe von Mundwasser, Anis- oder Pfefferminztee, Kaugummi oder frischer Milch (nach dem Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch).
Selbst nach längerer Beziehung sollte man das Liebesleben nicht einschlafen lassen und sein Äußeres weiterhin pflegen, um für den Partner attraktiv zu bleiben. Wie man auf seinen Partner/seine Partnerin wirkt, sollte einem selbst nach 20 Ehejahren nicht egal sein. Die gegenseitige Aufmerksamkeit ist allerdings auch außerhalb des Bettes wichtig. Hat einer der Partner das Gefühl, der andere schenkt ihm nur Aufmerksamkeit, wenn er „etwas“ von ihm will, so tötet das ebenso Lust und Liebe.
Das Bild beim Beitrag im Loveblog: “Mehr Sinnlichkeit für Lustlose” gehört Werner Heiber (Siehe Impressum)
Einen Kommentar schreiben