Mehr Sinnlichkeit für Lustlose. Intime Zweisamkeit

Es ist kein Geheimnis: Der Stress im Alltag nimmt uns oft die Lust an der intimen Zweisamkeit! Bei vielen Paaren schwindet die Begierde aufeinander zunehmend. Kaum knistert´s, ist man schon eingeschlafen. Ist man bereits länger ein Paar, spielt natürlich auch die eingespielte Routine des Zusammenlebens eine Rolle. Wie kann man diese Lustlosigkeit allerdings wieder vertreiben und wieder mehr Sinnlichkeit ins Beziehungsleben bringen?

Lustfördernde Mittelchen aus der Natur

Schon in der Antike dürften Frau und Mann manchmal lustlos gewesen zu sein, sodass für das „Anheizen“ die verschiedensten Mittelchen ausprobiert wurden. Zahlreiche Pflanzen und Pflanzenstoffe, Kräuter und Früchte sollten die Gefühlswelt zurück ins erotische Feld rücken und wieder Lust auf die körperliche Liebe machen. Diesen Mitteln aus der Natur werden auch heute noch aphrodisierende Wirkungen nachgesagt. Während man z.B. von der vielbesungenen Alraune (Mandragora officinalis) besser die Finger lässt – sie wurde früher als halluzinogene Droge verwendet und ruft schwerste Nebenwirkungen sowie irreparable gesundheitliche und geistige Schäden hervor – gibt es weitaus weniger gefährliche Nahrungsmittel aus der Natur, die antörnen sollen:

  • Chili: Die extreme Schärfe des Gewürzes reizt angeblich nicht nur die Schleimhäute sondern auch den genitalen Bereich.
  • Basilikum: Das gerne zu Tomaten und Mozzarella verwendete Basilikum soll erotisierend und stimulierend wirken. Jedoch erst in recht hohen Dosen, was allerdings wiederum – wie bei allen Gewürzen – zu unangenehmen körperlichen Nebenerscheinungen im Bereich des Magens und Darms führen kann!
  • Muskatnuss: Berauschend und anregend soll das Gewürz wirken. Einen Versuch ist es wert!
  • Pfeffer: Frisch gemahlener Pfeffer hat nicht nur eine krampflösende und schmerzlindernde Wirkung, sondern wirkt aufgrund seiner Inhaltsstoffe auch lustfördernd.
  • Vanille: Der intensive süßliche Duft der Vanilleschote kann so manchen durchaus erregen!
  • Petersilie: Diese von den Kanarischen Inseln und aus dem Mittelmeergebiet stammende Gewürzpflanze gilt als potenzfördernd.
  • Zwiebeln: Abgesehen vom Mundgeruch, die die Zwiebeln verursachen, sollen sie sich ebenso positiv auf das Liebesleben auswirken. Gesund sind sie auf jeden Fall!
  • Sellerie: Sellerie wirkt angeblich stimmungsaufhellend und entspannend. Eine gute Voraussetzung für guten Sex. Oder?
  • Fenchel: Wer laut altem Aberglauben Wein mit Fenchelsamen trinkt, bringt angeblich Schwung in sein Liebesleben. Na, wenn´s nicht hilft, schaden tut es auf keinen Fall!
  • Trüffel: Diese unterirdischen Speisepilze machen aufgrund ihres Geruches angeblich Lust auf Liebe. Ihr Duft erinnert so manchen an menschlichen Schweiß, was manche Männer – so heißt es – scharf macht.
  • Austern: Ein Zinkmangel kann zum Verlust der Potenz führen. Somit ist der hohe Zinkgehalt der Austern ein willkommenes Potenzmittel. Ein Zuviel an Zink bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass man die normale Potenz auch noch steigern kann!
  • Granatapfel/Grenadine: Es ranken sich sehr viele Legenden um den Granatapfel. Eine davon ist, dass er leicht anregend wirken soll. Wer es nicht probiert, wird es nicht wissen!
  • Ginseng: Allgemein zur Verbesserung der Lebensqualität bei Gebrechen wie z.B. Depressionen und Konzentrationsschwächen trägt der Ginseng bei. Zudem soll er die sexuelle Lust wiederherstellen. Es gibt ihn in verschiedenster Form: Tees, Pulver, Kapseln oder sogar als Bonbon.

Die sexuell anregende Wirkung all dieser Früchte, Knollen, Pilze, Gewürze und Muscheln ist zumeist nicht wissenschaftlich erwiesen. Vor allem aber muss man bei der Dosierung vorsichtig sein. Denn wie heißt es so schön: Die Menge macht das Gift! Auch bei scheinbar harmlosen Lebensmitteln kann eine Überdosis durchaus auch negative Folgen haben.

Was törnt sonst noch an?

Hat man bereits ein deftiges Mahl mit ordentlich Pfeffer, Muskatnuss, Zwiebeln und Petersilie zu sich genommen, kann man sich zusätzlich mit stimmungsvoller Musik behelfen. Studien zufolge kann Musik die Sexlaune steigern. Kerzenschein in der ganzen Wohnung oder zumindest im Schlafzimmer macht – vor allem Frauen – immens schwach.

Ein neues Negligé und begehrliche Blicke bringen wiederum den Mann zweifellos auf Touren. Kommt er nun auch noch frisch rasiert, gekämmt und mit einem sanftem Männerparfum am Körper auf die Dame zu, dann hält die beiden wohl nichts mehr!

Was absolut abtörnt!

Will man das gemeinsame Liebesleben in einer Beziehung töten, so braucht es nicht viel. Ein Mann, der ungewaschen und unrasiert ins Bett steigt, hat wohl noch keine Frau auf die Idee gebracht, mit ihm heißen Sex haben zu wollen. Umgekehrt wird die Gurkenmaske im Gesicht, die Brille auf der Nase und die unrasierten Beine der Bettgenossin wohl nur bei sehr abgestumpften Mannsbildern Lustgefühle hervorrufen. Mundgeruch verflüchtigt sich übrigens mithilfe von Mundwasser, Anis- oder Pfefferminztee, Kaugummi oder frischer Milch (nach dem Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch).

Fazit über die Lustlose menschen

Selbst nach längerer Beziehung sollte man das Liebesleben nicht einschlafen lassen und sein Äußeres weiterhin pflegen, um für den Partner attraktiv zu bleiben. Wie man auf seinen Partner/seine Partnerin wirkt, sollte einem selbst nach 20 Ehejahren nicht egal sein. Die gegenseitige Aufmerksamkeit ist allerdings auch außerhalb des Bettes wichtig. Hat einer der Partner das Gefühl, der andere schenkt ihm nur Aufmerksamkeit, wenn er „etwas“ von ihm will, so tötet das ebenso Lust und Liebe.

Das Bild beim Beitrag im Loveblog: „Mehr Sinnlichkeit für Lustlose“ gehört Werner Heiber (Siehe Impressum)

Kommentare

Kommentare

Suchwörter die diesen beitrag schreiben, ,

Deine Meinung?