Seelenverwandt!?

Seelenverwandt!?

„Ein Herz und eine Seele“. – Nur ein vielzitierter Spruch? Seelenverwandtschaft und Liebe auf den ersten Blick. Was ist das – und gibt es das wirklich? Gemeinsam durch dick und dünn gehen. Alle Höhen und Tiefen gemeinsam erleben. Gleichklang. Gar nicht viele Worte – seelengleich. Den Weg gemeinsam gehen, um zu wachsen, zu lernen und vor allem zu lieben.

Seelenverwandtschaft kann es als schöne Freundschaften gleichgeschlechtlicher Menschen geben, aber auch – und das ist das schönste – als lebenslange Partnerschaft.

Tiefe Freundschaften macht nicht der tägliche Kontakt, sondern das Gefühl des sich „Nahseins“ aus. Das Gefühl auch nach Jahren, als hätte man sich eben erst getroffen und keine Zeit sei inzwischen verstrichen. Doch wie fühlt es sich an, wenn man seinem seelenverwandten Menschen gegenübersteht?

Woran erkennt man (s)einen Seelenmenschen?

Die ersten drei Minuten sind angeblich bereits entscheidend dafür. Man spürt es eigentlich sofort: Da ist etwas, so ganz anders als bisher. Ein tiefes Vertrauen von Beginn an, so, als kenne man sich schon ewig. Alles passiert wie von alleine, alles geht so mühelos. Doch es macht auch Angst. Angst, weil man nicht weiß, was mit einem gerade passiert im Taumel dieser starken Gefühle. Oft „erkennen“ sich Seelengefährten dadurch nicht.

Lässt man jedoch den Gefühlen freien Lauf, öffnet sich das Herz und man kann diesen außergewöhnlich schönen Zustand auch genießen. So wird es zum Beginn einer schönen Wirklichkeit. Ein oft unbeschreibliches und manchmal unheimliches Gefühl. Man sucht verzweifelt einen „Haken“ und findet keinen. Absoluter Gleichklang, Harmonie pur. Und doch, zwischenzeitlich immer wieder begleitet von der Angst vor einem tiefen und plötzlichen Absturz. Der Versuch dabei, am Boden der Realität zu bleiben, nicht abzuheben – ein schier auswegloses Unterfangen.

Was ist ein Seelenverwandter?

Seelenverwandte sind einfach zwei verwandte Seelen, die das Glück erfahren durften, sich über „den Weg“ zu laufen. Wenn beim ersten Anblick das Gefühl hochkommt, ihn/sie schon ewig zu kennen – und sich dieses dann später noch weiter verstärkt.

Ein Seelenverwandter weiß, wie der andere denkt und fühlt, ohne es aussprechen zu müssen. Einer, der einen ergänzt. Ein Teil des anderen Ichs. Der einen so sein lässt, wie er/sie ist und doch dessen Gedanken und Gefühle teilt. Jemand, mit dem man träumen und schweigen kann, ohne dass es peinlich wirkt. Ein Abbild seiner selbst und trotzdem in manchen Belangen das komplette Gegenteil. Jemand, in dem man sich wiedererkennt. Ein Seelenverwandter ist wie der letzte Puzzlestein, d i e Ergänzung.

Ständig macht es bei Seelenverwandten „klick“, weil so vieles passt. Der andere versteht, ohne vielen Erklärungen folgen zu müssen. Es entsteht eben das Gefühl, sich ein Leben lang zu kennen. Die gemeinsame Zeit vergeht wie im Flug. Manchmal braucht es keine Worte, um sich zu verständigen.

Die Seelenverwandtschaft – eine innige Verbundenheit! Man spürt, wenn es dem anderen schlecht geht, leidet sprichwörtlich mit. Und das oft über Hunderte von Kilometern und vor allem, ohne es wirklich zu wissen.

Es ist ein unsichtbares, starkes Band, das verbindet. Es ist mehr als Worte je beschreiben können. Die Liebe wird jeden Tag tiefer. Wenn einer träumt, so hat er einen Traum. Wenn zwei dasselbe träumen, so ist es der Beginn der Wirklichkeit…

Wie sagte schon Jiddu Krishnamurti so schön? „Der Liebe zu begegnen, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie zu finden; man muss ihr unbeabsichtigt begegnen und nicht durch Anstrengung oder Erfahrung.“

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  1. Caro
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